| Die Geschichte der Khadija-Moschee |
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Die Ahmadiyya Gemeinde in Deutschland Der erste Imam der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Deutschland, Herr Maulwi Mubarik Ali, kam im Jahre 1922 nach Deutschland und legte so den Grundstein der Gemeinde in Deutschland. Es wurde der Entschluss gefasst, in Berlin eine Moschee zu bauen. Gemäß der Anweisung des zweiten Khalifen, Hazrat Mirza Bashiruddin Mahmood Ahmadra, wurde für diesen Zweck ein Grundstück erworben. Das Besondere an dieser Moschee war, dass sie ausschließlich von den Geldern der Ahmadi-Frauen aus Indien finanziert werden sollte. Dies gab der zweite Khalif am 2. Februar 1923 bekannt. Es sollten 50.000 Rupien eingesammelt werden. Die Ahmadi-Frauen zeigten für ihren Glauben eine große Opferbereitschaft und spendeten sehr großzügig. Allein die Frauen aus Qadian, dem Heimatort der Ahmadiyya-Gemeinde, spendeten am ersten Tag 8.000 Rupien in Form von Barzahlungen und Versprechen. Die Ahmadi-Frauen spendeten insgesamt 72.761 Rupien für die Moschee zu Berlin. Grundsteinlegung Am 5. August 1923 wurde der Grundstein für die Moschee abends um 17.00 Uhr in der Riehlstraße/Ecke Dresselstraße gelegt. Zu diesem historischen Ereignis der Grundsteinlegung der Berliner Moschee kamen 400 Gäste, darunter der Innenminister von Deutschland, ein weiterer Minister, die Botschafter der Türkei und Afghanistans, viele Journalisten und weitere ehrenvolle Gäste. Zu Beginn dieser Zeremonie hielt Herr Maulwi Mubarak Ali eine Rede über den Sinn und Zweck einer Moschee. Wandel der Situation Der Grundstein war zwar gelegt, doch als die Zeit für den Bau der Moschee kam, veränderte sich die Wirtschaftslage in Deutschland dramatisch. Die Währung verlor dermaßen an Wert, dass der Betrag, der für die Errichtung der Moschee eingesammelt wurde, nicht ausreichte. Die Ausgaben waren um ein Vielfaches höher. Deutschland befand sich im Jahre 1923 in einer starken wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Krise. Die Folgen des ersten Weltkrieges waren so dramatisch, dass eine Erholung in absehbarer Zeit unmöglich schien. In einer solchen Situation beschloss der zweite Kalif im März 1924 den Bau einzustellen. Aus den finanziellen Opfern der Ahmadi-Frauen wurde die Londoner Moschee errichtet, welche somit die erste Moschee der Ahmadiyya Gemeinde in Europa ist.
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