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Hungersnot in Somalia

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Khadija-Moschee in Berlin

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02.01.07: Grundsteinlegung der Khadija-Moschee

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16.10.08: Pressekonferenz zur Eröffnung der Khadija-Moschee

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16.10.08: Empfang zur Eröffnung der Khadija-Moschee

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Aktuelle Neuigkeiten rundum die Khadija-Moschee:
Herzlich willkommen auf der Webseite der Khadija-Moschee
16.10.2008, Kerstin Griese, MdB (Eröffnung d. Khadija-M.)

Grußwort anlässlich der Eröffnung der Khadija-Moschee der Ahmadiyya

Muslim Jamaat in Berlin Heinersdorf, 16. Oktober 2008

Sehr geehrter Herr Kalif Mirza Masrur Ahmad,
sehr geehrter Herr Abdullah Uwe Wagishauser,
sehr geehrter Herr Imam Abdul Basit Tariq,
liebe Mitglieder der Gemeinde und Gäste,

für die Einladung zur Eröffnung der Khadija-Moschee hier in Berlin-Heinersdorf danke ich herzlich. Als Beauftragte der SPD-Bundestagsfraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften grüße ich Sie im Namen der Bundestagsfraktion der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands.

Ich bin gespannt auf Ihre mit Anklängen an den Bauhausstil erbaute Moschee und freue mich als Frauenpolitikerin besonders, dass sie von der jungen deutschmuslimischen Architektin Mubashra Ilyasu entworfen wurde.

Aus persönlichen Gesprächen durfte ich erfahren, wie groß das ehrenamtliche Engagement gerade von Frauen für den Bau und die Finanzierung dieses Gotteshauses war. Und in diesem Jahr, in dem Sie Ihr 100-jähriges Kalifat feiern, finde ich es anerkennenswert, dass Sie gerade hier ein Zeichen setzen indem Sie die Moschee nach der ersten Frau des Propheten Muhammed benennen.

Die Ahmadiyya Gemeinde in Deutschland hat immer wieder die Trennung von Politik und Religion betont. Sie engagieren sich seit Jahren gegen religiösen Fundamentalismus und treten für Toleranz ein. Dieses gesellschaftliche Engagement ist unverzichtbar für ein gutes Zusammenleben in unserem Land.

Wir wissen, dass Ängste und Vorurteile am besten durch persönliche Begegnungen und den Dialog abgebaut werden können. Wie nötig dieser Dialog ist und wie viel in unserer Gesellschaft noch zu tun bleibt, haben gerade Sie und wir alle während der Bauarbeiten hier immer wieder schmerzlich erfahren müssen. Umso mehr begrüße ich das Engagement der vielen Heinersdorferinnen und Heinersdorfer, die gerade am heutigen Tag für ein friedliches Miteinander demonstrieren.

Es ist wichtig, in einer an Herkunft, Kultur und religiösem Glauben vielfältiger werdenden Gesellschaft und in einem zusammenwachsenden Europa viel stärker für eine Kultur der Toleranz und der Gastfreundschaft einzutreten. Es braucht Orte, wo wir ohne Angst verschieden sein können, wie es der ehemalige Bundespräsident Johannes Rau so treffend gesagt hat. Möge diese Moschee ein solcher Ort werden.

In Gesprächen mit Mitgliedern der Ahmadiyya habe ich von Ihren Bemühungen um Integration erfahren. Besonders bemerkenswert ist, dass Ihr Hauptgottesdienst in deutscher Sprache gefeiert wird.

Ich wünsche Ihnen für Ihre Gemeindearbeit Gottes Segen. Ich wünsche Ihnen, dass diese Moschee im Osten Berlins zu einem offenen und lebendigen Ort wird, an dem Gebet und Begegnung, Gottesdienst und Dialog im Miteinander möglich sind.

Mit freundlichen Grüßen

Kerstin Griese